Squash-Wetten in Österreich – was erlaubt ist, wer anbietet, was es kostet
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Aktualisiert am 6. November 2026 auf Basis der Wettordnung, Impressen und Spielerschutz-Seiten der genannten Anbieter sowie der österreichischen Wettgesetze der Länder.

Squash ist schnell, leise und für Buchmacher ein Nischenprodukt. Das hat zwei spürbare Folgen für alle, die auf die kleinen schwarzen Bälle setzen wollen: Das Wettprogramm fällt bei den meisten Anbietern schmal aus, und die Quote, die ein Buchmacher anbietet, trägt eine Marge, die sich von anderen Rückschlagsportarten nicht grundsätzlich unterscheidet. Wer in Österreich auf Squash wetten will, muss zuerst wissen, welche Bewilligung der Anbieter nennt – und welche nicht.
Wie Squash-Wetten in Österreich rechtlich eingeordnet sind
Sportwetten sind in Österreich kein Glücksspiel im Sinne des Glücksspielgesetzes (GSpG). Der Verwaltungsgerichtshof hat das in einem Erkenntnis aus dem Jahr 2015 festgehalten, das seither die Grundlage der Aufsicht bildet (VwGH 2.7.2015, Ro 2015/16/0019). Was auf den ersten Blick wie eine Spitzfindigkeit klingt, hat handfeste Folgen: Es gibt keine bundesweite Lizenz, keine nationale Behörde, kein bundesweites Buchmacherregister und keine zentrale Spielersperre für Sportwetten.

Die Bewilligung kommt von den Bundesländern. Jedes der neun Länder hat sein eigenes Wettgesetz, seine eigene Behörde und seine eigenen Regeln. Niederösterreich regelt das mit dem NÖ Wettgesetz vom 27.05.2020 (LGBl. Nr. 58/2020), in Wien gilt das Wiener Wettengesetz, in Oberösterreich das Oö. Wettgesetz, in Tirol das dortige Buchmacher- und Totalisateurgesetz. Der „Tipp3“-Anbieter etwa nennt eine Bewilligung der NÖ Landesregierung mit Bescheid vom 10.12.2020 (Aktenzahl IVW1-Wett-47/001-2020), die Sportwetten auf „win2day“ berufen sich auf dieselbe Behörde und denselben Bescheid.
Für die Wettkundin und den Wettkunden heißt das: Eine Landesbewilligung deckt das Angebot des Anbieters rechtlich ab, ein Fehlen einer solchen Bewilligung ist nicht automatisch „illegal“. Die Rechtslage ist umstritten und hängt vom Land ab, in dem der Server des Anbieters steht, wie der VwGH am 9.4.2026 für Oberösterreich bestätigt hat (Ra 2025/02/0037). Wer bei einem Anbieter ohne österreichische Bewilligung wettet, kann das tun – er hat aber keine österreichische Beschwerdestelle, falls es Ärger gibt, und keine österreichische Sperre, die ihn schützt.
Was die Bundesländer unterschiedlich regeln
Die Bandbreite ist beträchtlich, auch wenn Squash-Wetten davon nur am Rand berührt werden:
- Einsatzlimits: In Oberösterreich und Niederösterreich sind 500 € pro Wette erlaubt, an Wettterminals ohne Counter in Wien nur 50 € pro Wette. Für Online-Wetten anderswo ist die Obergrenze nicht allgemein festgelegt.
- Live-Wetten: Wien erlaubt im Live-Bereich nur Teilergebnisse oder das Endergebnis. Oberösterreich lässt Live-Wetten auf einen numerischen Zwischenstand, das Endergebnis oder den nächsten Punkt/Treffer zu. Welche Regeln in Niederösterreich aktuell für Live-Wetten gelten, ist nicht allgemein dokumentiert.
- Was gewettet werden darf: Wetten auf Sportereignisse. Wetten auf Politik oder TV-Shows sind in der Regel nicht zulässig. Wetten auf virtuelle oder aufgezeichnete Rennen sind Glücksspiel und fallen nicht unter eine Landes-Sportwettenbewilligung.
- Selbstsperre: Gibt es pro Anbieter und pro Land, aber kein nationales Sperrregister für Sportwetten. Wer in Wien eine Selbstsperre aufheben will, kann das frühestens nach zwei Jahren.
Der Anbieter, der mit einer Bewilligung der OÖ Landesregierung wirbt, der andere, der eine solche aus Tirol nennt, und der dritte, der keine Veröffentlichung vorlegt – sie bewegen sich alle in unterschiedlichen rechtlichen Räumen. Für eine Wette auf ein Squash-Match bedeutet das: Solange der Anbieter die Bewilligung nennt, die er nennt, und das Match zu den Sportereignissen zählt, ist die Wette im Rahmen der Regeln dieses Landes zulässig.
Was die Wettgebühr mit dem Gewinn macht
Seit dem 1. April 2025 werden alle Einsätze auf Sportwetten in Österreich mit einer Wettgebühr von 5 Prozent belastet. Die Rechtsgrundlage ist § 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 GebG, geändert durch BGBl. I Nr. 7/2025. Davor lag der Satz seit dem 1. Oktober 2005 bei 2 Prozent.
Die Gebühr schuldet, wer die Wette gewerblich abschließt oder vermittelt – also der Buchmacher, nicht der Spieler. Wie der Anbieter die Gebühr an die Kundschaft weiterreicht, ist seine Sache. tipp3 etwa gibt an, bei verlorenen Wetten die Gebühr selbst zu tragen, bei gewonnenen Wetten werden 5 Prozent des Gewinns abgezogen. Ein Beispiel des Anbieters: 10 € Einsatz, Quote 2,00, Bruttogewinn 20 €, Gebühr 1 €, möglicher Gewinn 19 €. Gewinne aus Cash-Outs sowie „ja/nein“- und „alle 7“-Wetten sind von dem Abzug ausgenommen.
Diese Regel gilt auch für Wetten, die von Österreich aus bei einem ausländischen Anbieter platziert werden. Die Entrichtung der Gebühr durch den Anbieter ist allerdings kein Nachweis für eine österreichische Bewilligung – das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Der Bundesfinanzgerichtshof hat eine Beschwerde eines Buchmachers gegen die 5-Prozent-Gebühr am 12.5.2026 abgewiesen (RV/7100519/2026).
Spielerschutz: was Anbieter selbst vorgeben – und was nicht
Weil es kein bundesweites Sportwetten-Sperrregister und kein bundesweites Einzahlungslimit gibt, bleibt der Spielerschutz beim einzelnen Anbieter. Das gilt für die Limits ebenso wie für die Sperren, das gilt für die Altersgrenze und das gilt für die Hilfsangebote.

Die Altersgrenze liegt bei 18 Jahren und wird von den Anbietern, die das veröffentlichen, als technische Voraussetzung beschrieben. Eine Wette unter 18 ist unzulässig, der Anbieter prüft das bei der Anmeldung.
Limits, die jeder Anbieter für sich setzt
Die Limits, die in Österreich in der Diskussion sind, kommen entweder vom Anbieter selbst oder von einer Oppositionsbewegung in den Landtagen, sind aber bislang nicht bundesweit verpflichtend. Konkret sieht das so aus:
- win2day gibt in den Spielbedingungen ein wöchentliches Einzahlungslimit von 250 € bis zum Alter von 26 Jahren vor, ab 26 Jahren gilt ein monatliches Einzahlungslimit von 1.680 €. Auf Antrag kann das Limit individuell erhöht werden, Gewinne zählen nicht zur Berechnung.
- tipp3 lässt ein wöchentliches Einzahllimit von bis zu 1.950 € setzen, das Einsatzlimit ist täglich bis höchstens 10.000 € einstellbar, das wöchentliche Verlustlimit beträgt maximal 5.000 €. Limit-Erhöhungen wirken bei tipp3 erst nach 72 Stunden, Herabsetzungen sofort.
Dass diese Limits nicht überall gleich sind, hat einen praktischen Effekt: Wer bei mehreren Anbietern spielt, hat nicht „ein“ Limit, sondern so viele, wie er Anbieter nutzt. Eine zentrale Sperre, die alle Anbieter gleichzeitig blockiert, gibt es für Sportwetten nicht.
Sperren und Spielpausen, die wirklich tragen
tipp3 bietet eine Spielpause von 1, 3 oder 6 Monaten, während der das Guthaben auf dem Konto bleibt, sowie eine Selbstsperre von 1, 2 oder 3 Jahren, bei der das Guthaben auf das verknüpfte Bankkonto überwiesen wird. Beide sind nach dem Start nicht mehr aufhebbar. Das ist ein erheblicher Unterschied: Wer eine Selbstsperre von drei Jahren wählt, kommt drei Jahre lang nicht mehr ins Konto – Punkt.
Wer über die Anbieter hinaus Hilfe sucht, findet sie bei playsponsible.at, der österreichischen Anlaufstelle für Spielerschutz. Die Anbieter verweisen in der Regel auf diese Stelle, wenn sie eigene Hilfeseiten führen.
Die zehn Anbieter im Überblick
Die folgende Tabelle ordnet die hier behandelten Anbieter nach ihrer Bewilligungslage in Österreich. Anbieter mit einer genannten Landesbewilligung stehen oben, Anbieter ohne eine solche unten. Die Sortierung innerhalb der Gruppen folgt dem Umfang der hier dokumentierten Informationen; sie ist keine Empfehlung.
| Anbieter | Bewilligungslage in Österreich | Betreiber / ausgewiesene Lizenz |
|---|---|---|
| tipp3 | Bewilligung der NÖ Landesregierung (Bescheid 10.12.2020, IVW1-Wett-47/001-2020) | Österreichische Sportwetten Gesellschaft m.b.H. (Wien) |
| win2day (Sportwetten) | Bewilligung der NÖ Landesregierung (Bescheid 10.12.2020, IVW1-Wett-47/001-2020) | Österreichische Lotterien Gesellschaft mbH |
| Admiral | Bewilligung der OÖ Landesregierung nach dem Oö. Wettgesetz | ADMIRAL Sportwetten GmbH (Gumpoldskirchen) |
| Starsportwetten | Bewilligung genannt, Land und Bescheidnummer vom Anbieter nicht veröffentlicht | Star Sportwetten GmbH |
| Vierklee | Bewilligung der Tiroler Landesregierung (Zl. IIa.10.065/144-0) | Vierklee Wettbüro GmbH |
| Merkur Bets | Bewilligung genannt, Land und Bescheid vom Anbieter nicht veröffentlicht | Merkur Group (Sparte Österreich) |
| Wildsino | ohne österreichische Bewilligung | nicht festgestellt |
| Dragonia | ohne österreichische Bewilligung | Anjouan-Lizenz |
| Hahaspin | ohne österreichische Bewilligung | Anjouan-Lizenz (Win Top Ltd., ALSI-202509029-FI1) |
| Betway | ohne österreichische Bewilligung | MGA-Lizenz (Malta) |
Die Tabelle zeigt, was sich aus den Quellen ablesen lässt, und sie zeigt, was sich nicht ablesen lässt. Bei drei Anbietern veröffentlichen weder Impressum noch Wettordnung das Bundesland, das die Bewilligung erteilt hat, noch die Bescheidnummer. Wer das prüfen will, hat dafür keine öffentliche Quelle – das ist die Konsequenz einer Aufsicht, die bei den Ländern liegt, ohne dass die Länder gemeinsam Auskunft geben.
Anbieter ohne österreichische Bewilligung sind in dieser Tabelle nicht „illegal“ – das ist die andere Aussage, die sich aus der Rechtslage ergibt. Sie sind „nicht in Österreich bewilligt“, was eine Aussage über die Aufsicht ist, nicht über die Strafbarkeit. Die Rechtslage für ausländische Online-Buchmacher hängt vom Land ab, in dem der Anbieter seine Server betreibt, und ist politisch und juristisch umstritten. Für Spieler, die bei einem ausländischen Anbieter wetten, sind keine spezifischen Strafen festgelegt; für Anbieter ohne Bewilligung können die Strafen in Wien bis zu 22.000 €, in Oberösterreich bis zu 20.000 € betragen.
Was „Quote“ und „Marge“ auf einem Squash-Match bedeuten
Eine Quote ist der Faktor, mit dem der Einsatz im Gewinnfall multipliziert wird. Bei einer Quote von 1,90 und einem Einsatz von 10 € beträgt der Bruttogewinn 19 €, der Einsatz wird mit dem Gewinn zurückgezahlt, also liegt die Auszahlung bei 29 €. Bei einer Quote von 2,50 wären es 25 € Bruttogewinn und 35 € Auszahlung.
Eine Marge ist das, was der Buchmacher von jedem Euro, der auf ein Markt gesetzt wird, im Durchschnitt behält. Sie ist die Kehrseite der Auszahlungsquote. Für einen Zwei-Wege-Markt – etwa „Spieler A gewinnt“ gegen „Spieler B gewinnt“ – berechnet sich die Auszahlungsquote als 1 ÷ (1/Quote A + 1/Quote B). Beispiel: Bei Quoten von 1,90 / 1,90 ergibt sich 1 ÷ (1/1,90 + 1/1,90) = 1 ÷ (0,5263 + 0,5263) = 1 ÷ 1,0526 = 0,9500. Die Marge beträgt damit 1 − 0,95 = 0,05, also 5 Prozent. Das ist die Spanne, die der Buchmacher bei diesem Markt im Schnitt einbehält – über sehr viele Wetten hinweg, nicht bei einer einzelnen Wette.
Bei einem ausgeglichenen Match ist eine Marge um die 5 Prozent auf einem Zwei-Wege-Markt das, womit ein Buchmacher vernünftig kalkuliert. Bei einem Squash-Match mit drei oder vier möglichen Marktausgängen (Sieger, Satzsieger, Gesamtzahl der Sätze, Handicap) liegen die Margen meist höher, weil der Buchmacher das Risiko jedes Ausgangs absichern muss. Konkrete Squash-Quoten oder Squash-Margen werden auf dieser Seite nicht abgebildet, weil die genannten Anbieter Squash nur sporadisch in ihr Programm aufnehmen und die hier dokumentierten Quoten keinen Tag überdauern.
Die Faustregel: Wer zwei Buchmacher vergleicht, vergleicht nicht „die bessere Quote“, sondern die kleinere Marge im jeweiligen Markt. Bei einem Zwei-Wege-Markt mit Quoten 1,85 / 1,95 liegt die Auszahlungsquote bei 1 ÷ (0,5405 + 0,5128) = 0,9497, die Marge bei 5,03 Prozent. Bei 1,90 / 1,90 sind es 5 Prozent, bei 1,95 / 1,95 sind es 2,53 Prozent. Eine Verbesserung der Quote um 0,05 auf beiden Seiten kann – je nach Ausgangslage – einen Prozentpunkt Marge ausmachen.
Wie aus Quote, Einsatz und Gebühr ein Gewinn wird
Eine Beispielrechnung, die die österreichische Wettgebühr einbezieht: 10 € Einsatz, Quote 2,00, kein Bonus. Bruttogewinn 20 €, Wettgebühr 1 € (5 % des Gewinns, wie tipp3 das handhabt), Auszahlung 19 € plus Einsatz = 29 €. Bei verlorener Wette ist der Einsatz weg, die Wettgebühr trägt der Anbieter. Wird der Gewinn per Cash-Out realisiert, fällt keine Wettgebühr auf den Cash-Out-Gewinn an – das ist eine Ausnahme, die tipp3 in den Hilfe-Texten nennt.
Kombiwetten multiplizieren die Quoten der einzelnen Tipps. Drei Tipps mit Quoten 1,80, 2,10 und 1,95 ergeben eine Gesamtquote von 1,80 × 2,10 × 1,95 = 7,371. Bei 10 € Einsatz wäre der Bruttogewinn 73,71 €. tipp3 erlaubt Einzelwetten ab einer Quote von 1,06, niedrigere Quoten nur in Kombi- oder Systemwetten, und eine Kombiwette kann 3 bis 10 Tipps verbinden.
Die Anbieter im Detail
Was folgt, ist keine Empfehlung und kein Test, sondern eine Einordnung auf Basis der Veröffentlichungen der Anbieter. Jeder Block schließt mit einer Einschätzung, für wen sich das Angebot eignet – und für wen nicht.
tipp3 – der österreichische Standard
tipp3 wird von der Österreichischen Sportwetten Gesellschaft m.b.H. betrieben, gegründet im April 2000, der erste Wettschein datiert vom 24. August 2001. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Wien (Rennweg 44, Firmenbuchnummer 196645i, Handelsgericht Wien) und nimmt Wetten in rund 3.300 Trafiken und Annahmestellen, über die Trafik-App und online an. Die Aufsicht über die Annahmestellen führen die jeweiligen Landesregierungen, in Wien der Magistrat.
Die Bewilligung der NÖ Landesregierung (10.12.2020, IVW1-Wett-47/001-2020) ist die rechtliche Grundlage. Das Programm enthält Squash nur, wenn die Saison läuft und der Anbieter Wetten darauf anbietet – Squash zählt nicht zu den Sportarten, die das ganze Jahr über im Programm sind. Die Limits sind im österreichischen Vergleich eng: 1.950 € wöchentliches Einzahllimit, 10.000 € tägliches Einsatzlimit, 5.000 € wöchentliches Verlustlimit. Limit-Erhöhungen wirken erst nach 72 Stunden. Die Selbstsperre von 1, 2 oder 3 Jahren ist nicht aufhebbar, die Spielpause von 1, 3 oder 6 Monaten ebenfalls nicht.
Für eine Wettkundin, die einen österreichischen Anbieter mit klar dokumentierter Bewilligung sucht und die Hilfsangebote direkt im Profil verwalten will, ist tipp3 die naheliegende Wahl. Die Limits sind für jemanden, der mit kleineren Einsätzen spielt, kein Hindernis; für High-Roller-Bereiche stößt das Einsatzlimit schnell an seine Grenze.
win2day – die Sportwetten der Lotterien
win2day ist die Online-Plattform der Österreichischen Lotterien. Die Sportwetten dort beruhen auf einer Bewilligung der NÖ Landesregierung, dem gleichen Bescheid wie bei tipp3. Wichtig ist die Trennung: Die Lotterien und Casinospiele auf win2day laufen unter der bundesweiten GSpG-Konzession, die Sportwetten unter dem NÖ Wettgesetz. Wer auf win2day spielt, sollte wissen, in welchem der beiden rechtlichen Räume er sich gerade bewegt.
Das Einzahlungslimit ist nach Alter gestaffelt: bis 26 Jahre 250 € pro Woche (Freitag bis Donnerstag), ab 26 Jahre 1.680 € pro Kalendermonat. Auf Antrag ist eine Erhöhung möglich. Die Limits sind restriktiver als bei tipp3, was für jüngere Wettkunden einen deutlich engeren Rahmen setzt.
Wer ohnehin Lotterien oder Casino auf win2day spielt und gelegentlich eine Sportwette dazustellen will, findet hier eine unkomplizierte Anlaufstelle. Wer Squash-Märkte mit vielen Optionen sucht, wird auf win2day wie auf tipp3 nur das finden, was der Anbieter ins Programm genommen hat.
Admiral – ein österreichisches Unternehmen mit langer Geschichte
Die ADMIRAL Sportwetten GmbH hat ihren Sitz in Gumpoldskirchen und gehört zur Novomatic-Gruppe. Das Unternehmen wurde von Walter Grubmüller gegründet und war von 2001 bis 2006 an der Wiener Börse notiert. Die Bewilligung für die Sportwetten stammt nach Veröffentlichung des Anbieters von der OÖ Landesregierung nach dem Oö. Wettgesetz.
Admiral betreibt ein dichtes Netz an Annahmestellen in Österreich und ist auch online erreichbar. Die Wettprogrammstruktur folgt dem, was ein Anbieter in dieser Größe üblicherweise anbietet – Squash taucht auf, wenn es im Programm steht, mit den Standardmärkten. Spezifische Spielerschutz- oder Limit-Veröffentlichungen sind in den hier eingesehenen Quellen weniger detailliert als bei tipp3 und win2day.
Wer einen etablierten österreichischen Anbieter mit Wettterminal-Landschaft schätzt und die Wette online oder in der Filiale abgeben will, ist bei Admiral richtig. Wer ein Online-only-Spieler ist und auf ein großes Squash-Wettprogramm angewiesen ist, sollte das aktuelle Programm vor der Anmeldung prüfen.
Starsportwetten – Bewilligung genannt, Land nicht
Starsportwetten, betrieben von der Star Sportwetten GmbH, verweist auf einen Bescheid vom 8. März 2022, mit dem der Starbet24 GmbH die behördliche Bewilligung zur Durchführung von Sportwetten im Internet und in stationären Spielstätten erteilt wurde. Welches Bundesland die Bewilligung erteilt hat und welche Bescheidnummer genau vorliegt, veröffentlicht der Anbieter in den hier eingesehenen Quellen nicht.
Diese Lücke hat Folgen für die Prüfung. Wer wissen will, ob die Bewilligung existiert, kann sich an die jeweilige Landesregierung wenden – die meisten Länder führen keine öffentlich durchsuchbare Liste. Die Bewilligung selbst ist im Impressum genannt, der Detailgrad aber geringer als bei tipp3 oder win2day.
Wer einen Anbieter mit klar dokumentierter Online-Sportwettenbewilligung sucht, sollte hier genauer hinschauen. Wer mit einer Bewilligung in der genannten Form zufrieden ist, findet ein Programm, das die üblichen Rückschlagsportarten enthält, wenn die Saison läuft.
Vierklee – Tiroler Bewilligung mit klarer Nummer
Vierklee, betrieben von der Vierklee Wettbüro GmbH, nennt im Impressum die Buchmacherlizenz IIa.10.065/144-0 des Amtes der Tiroler Landesregierung. Die anwendbare Rechtsvorschrift ist das Tiroler Buchmacher- und Totalisateurgesetz. Die Lizenznummer ist eine der wenigen, die in österreichischen Impressen direkt auftauchen.
Das Sportwettenangebot enthält Squash je nach Saison, der Neukunden-Bonus ist mit bis zu 100 € ausgewiesen – konkrete Bonusbedingungen nennt die Info-Seite nicht, was ein häufiger Punkt ist, der vor der Annahme geprüft werden sollte.
Wer einen Anbieter mit klar dokumentierter Tiroler Bewilligung und sichtbarer Lizenznummer sucht, hat hier eine vergleichsweise transparente Grundlage. Wer einen sehr umfangreichen Online-Auftritt erwartet, sollte das Programm vor der Anmeldung besichtigen.
Merkur Bets – die neue Marke der Merkur Group
Die österreichische Sportwetten-Sparte der Merkur Group, früher Cashpoint Sportwetten mit Sitz in Gerasdorf bei Wien, ist seit Juni 2025 unter dem Namen Merkur Bets aktiv. Die Wurzeln reichen ins Jahr 1996 zurück, das Unternehmen ist seit Jahrzehnten im österreichischen Markt. Welches Bundesland die Bewilligung erteilt hat, veröffentlicht der Anbieter in den hier eingesehenen Quellen nicht.
Für eine Wettkundin, die mit dem Markennamen aus der Trafik oder vom Wettterminal vertraut ist, ist die Umbenennung der entscheidende Punkt: Wer „Cashpoint“ kennt, sucht jetzt unter Merkur Bets. Die Spielstättenstruktur bleibt, der Online-Auftritt firmiert neu.
Wer einen österreichischen Anbieter mit Wettterminal-Landschaft und langer Marktpräsenz sucht, ist hier richtig. Wer Squash-Märkte mit Sonderwetten sucht, sollte das Programm vor der Anmeldung prüfen, weil Squash nicht zu den ganzjährig verfügbaren Sportarten gehört.
Wildsino – Sport-Aktionen, keine österreichische Bewilligung
Wildsino trägt Sport-Aktionen wie einen wöchentlichen Reload-Bonus, einen Cashback-Bonus, Accumulator Boost, Early Payout und „Bore Draw“ ins Programm. Eine österreichische Bewilligung nennt der Anbieter in den hier eingesehenen Quellen nicht. Damit ist die Ausgangslage klar: Der Anbieter ist nicht in Österreich bewilligt, eine österreichische Sperre oder ein österreichischer Spielerschutz greift nicht.
Für Wettkundinnen und Wettkunden, die auf das Sport-Aktionen-Paket schauen, ist das Angebot umfangreich. Wer auf Squash wettet, sollte das aktuelle Programm prüfen, weil es bei ausländischen Anbietern je nach Saison anders aussieht als bei österreichischen. Im Streitfall ist die Beschwerdestelle nicht in Österreich, eine Selbstsperre hilft nur auf diesem Anbieter.
Dragonia – Anjouan-Lizenz, keine österreichische Bewilligung
Dragonia bietet einen Sport-Willkommensbonus von 100 % der ersten Einzahlung bis 100 €, mit einer Mindesteinzahlung von 20 €. Für Spieler aus Österreich, Deutschland, Finnland, Norwegen und der Schweiz ist der Höchstbonus mit 200 € angegeben. Die Lizenz, die der Anbieter nennt, ist eine Anjouan-Lizenz – keine österreichische Bewilligung.
Die Kombination aus Bonus, Mindesteinzahlung und Länderliste zeigt, dass der Anbieter den österreichischen Markt kennt und bedient, sich aber nicht um eine österreichische Bewilligung bemüht (oder keine erhalten hat). Wer hier wettet, hat im Streitfall eine Lizenzbehörde in Anjouan als Ansprechpartner, nicht in Österreich.
Wer die Bonushöhe reizt und bereit ist, ohne österreichische Bewilligung zu spielen, findet hier ein klar beworbenes Angebot. Wer auf österreichischen Spielerschutz Wert legt, ist hier falsch.
Hahaspin – Offshore-Anbieter mit klarer Lizenzangabe
Hahaspin nennt als Betreiber die Win Top Ltd mit einer Anjouan-Lizenz (ALSI-202509029-FI1). Die Lizenznummer steht in der Copyright-Zeile des Footers, was ungewöhnlich transparent ist für einen Offshore-Anbieter. Eine österreichische Bewilligung liegt nicht vor.
Die Lizenzangabe ist ein Plus gegenüber Anbietern, die gar keine Lizenz nennen, ändert aber nichts an der fehlenden österreichischen Bewilligung. Das bedeutet: Im Streitfall ist die Anjouan-Lizenzbehörde zuständig, nicht eine österreichische Landesbehörde. Für eine Wette auf Squash heißt das: Die Wette läuft auf den Bedingungen des Anbieters, der sein Programm nach eigener Logik zusammenstellt.
Wer mit einer transparenten Offshore-Lizenz und einem klar deklarierten Betreiber zufrieden ist, kann hier spielen. Wer auf österreichische Aufsicht Wert legt, gehört nicht zu dieser Zielgruppe.
Betway – Malta-Lizenz, kein österreichischer Anker
Betway ist eine 2006 gegründete britische Glücksspielmarke der Super Group, die an der NYSE unter SGHC notiert ist und ihren Hauptsitz in Gżira, Malta hat. Die Marke ist international etabliert, das Sportwettenprogramm entsprechend breit. Eine österreichische Bewilligung liegt nicht vor.
Die Malta-Lizenz ist eine der bekanntesten EU-Lizenzen und steht für ein gewisses Maß an Aufsicht. Sie ist aber keine österreichische Bewilligung. Wer in Österreich bei Betway wettet, spielt unter maltesischem Recht, mit maltesischer Beschwerdestelle und ohne österreichische Selbstsperre. Die Sportwettenpalette ist im internationalen Vergleich eine der breitesten – Squash gehört regelmäßig zum Programm, wenn die Saison läuft.
Wer einen international etablierten Anbieter mit großer Sportauswahl sucht und mit einer Nicht-Österreich-Bewilligung leben kann, ist hier richtig. Wer auf die österreichische Bewilligung als Kriterium Wert legt, gehört nicht zu dieser Zielgruppe.
Was die Marge in der Praxis bedeutet
Die Marge auf einem Markt ist kein Zufallswert, sondern das Ergebnis der Quoten, die der Buchmacher anbietet. Je näher die beiden Quoten eines Zwei-Wege-Markts am „fairen“ Wert liegen, desto kleiner die Marge. Beispiel: Auf einem ausgeglichenen Squash-Match (50:50-Wahrscheinlichkeit) wäre die „faire“ Quote auf beiden Seiten 2,00. Ein Buchmacher, der 1,90 / 1,90 anbietet, nimmt 5 Prozent Marge; einer, der 1,95 / 1,95 anbietet, nur etwa 2,5 Prozent. Bei 1,85 / 1,95 liegt die Marge bei rund 5 Prozent, weil das „Lieblings“-Outcome leicht favorisiert wird.
Diese Marge ist der Preis, den der Wettkunde für die Dienstleistung des Buchmachers zahlt. Sie schmälert nicht einen einzelnen Gewinn, sondern den durchschnittlichen Ertrag über viele Wetten. Wer 100 Wetten à 10 € bei einer 5-Prozent-Marge platziert, hat im Schnitt 50 € Einsatz „verloren“, bevor er die Quoten überhaupt ausgleicht – und das gilt auch dann, wenn er objektiv richtig liegt. Wer bei einer 2,5-Prozent-Marge spielt, verliert im Schnitt 25 € auf 1.000 € Einsatz. Das ist der Unterschied, den ein halber Quotenpunkt auf beiden Seiten macht.
Bei Squash kommt ein praktischer Faktor dazu: Die Liquidität – also der Umsatz, der auf ein einzelnes Match gesetzt wird – ist klein. Das heißt: Die Quoten, die ein Buchmacher anbietet, werden nicht durch das Wettverhalten vieler anderer Kundinnen und Kunden eingependelt, sondern durch die Einschätzung eines Händlers. Bei kleinen Märkten ist die Marge tendenziell höher, weil der Buchmacher sein Risiko absichern muss. Wer auf Squash wettet, sollte sich dessen bewusst sein.
Häufige Fragen
Wie läuft eine Wette auf Squash vom Einsatz bis zur Auszahlung ab?
Die Wettkundin oder der Wettkunde wählt ein Squash-Match im Wettprogramm, gibt einen Tipp ab (Sieger, Satzsieger, Handicap, Gesamtzahl der Sätze), setzt den Einsatz und bestätigt den Wettschein. Bei einem Multiplikator wie 1,90 und 10 € Einsatz beträgt der Bruttogewinn 19 €. Die Wettgebühr von 5 Prozent wird vom Anbieter entweder selbst getragen oder vom Gewinn abgezogen. Die Auszahlung erfolgt auf das hinterlegte Zahlungsmittel, in der Regel innerhalb weniger Werktage.
Wer erteilt in Österreich die Bewilligung für Sportwetten, und gilt sie bundesweit?
Die Bewilligung erteilt die jeweilige Landesregierung des Bundeslandes, in dem der Anbieter seine Server betreibt. Es gibt keine bundesweite Lizenz und kein nationales Buchmacherregister. Eine Bewilligung gilt für das Land, das sie erteilt hat, und deckt das Angebot des Anbieters im Rahmen dieses Landesgesetzes ab. In Wien ist es die Magistratsabteilung, in Niederösterreich das Amt der NÖ Landesregierung, in Tirol das dortige Landesregierungsamt.
Wie wird der mögliche Gewinn aus Einsatz und Quote berechnet?
Der Bruttogewinn ist Einsatz × Quote. Bei 10 € Einsatz und Quote 2,50 sind das 25 € Bruttogewinn; die Auszahlung beträgt 35 € (Einsatz plus Gewinn). Bei Kombiwetten multiplizieren sich die Quoten der einzelnen Tipps zur Gesamtquote. Die Wettgebühr von 5 Prozent wird je nach Anbieter entweder selbst getragen oder vom Gewinn abgezogen.
Was bedeutet die Marge, die in jeder Quote eines Buchmachers steckt?
Die Marge ist der Anteil, den der Buchmacher im Durchschnitt von jedem Euro Einsatz behält. Sie ergibt sich aus den angebotenen Quoten: Bei einem Zwei-Wege-Markt mit Quoten 1,90 / 1,90 liegt die Marge bei etwa 5 Prozent, bei 1,95 / 1,95 nur bei rund 2,5 Prozent. Eine kleinere Marge bedeutet mehr Auszahlung an die Wettkundinnen und Wettkunden im Schnitt über viele Wetten. Die Marge ist auf einer einzelnen Wette nicht sichtbar, sondern zeigt sich über die Gesamtheit der Wetten.
Seit wann beträgt die Wettgebühr 5 Prozent, und wer schuldet sie?
Seit dem 1. April 2025 beträgt die Wettgebühr in Österreich 5 Prozent des Einsatzes (Rechtsgrundlage: § 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 GebG in der Fassung BGBl. I Nr. 7/2025). Davor lag der Satz seit dem 1. Oktober 2005 bei 2 Prozent. Die Gebühr schuldet der Buchmacher, nicht die Wettkundin oder der Wettkunde. Wie der Anbieter die Gebühr weitergibt – ob er sie selbst trägt oder vom Gewinn abzieht – ist seine Entscheidung. tipp3 zieht 5 Prozent vom Gewinn gewonnener Wetten ab und trägt die Gebühr bei verlorenen Wetten selbst.
Gibt es in Österreich eine bundesweite Selbstsperre für Sportwetten?
Nein, es gibt keine bundesweite Selbstsperre für Sportwetten. Jeder Anbieter führt seine eigene Sperre, die pro Anbieter und pro Land gilt. tipp3 bietet eine Selbstsperre von 1, 2 oder 3 Jahren, die nicht aufhebbar ist, sowie eine Spielpause von 1, 3 oder 6 Monaten. Eine Sperre bei einem Anbieter wirkt nicht bei anderen Anbietern. Das Glücksspielreformgesetz 2026 (Stand 14.10.2026) sieht ein Sperrregister und ein Limitregister für Glücksspiel nach dem GSpG vor – Sportwetten sind darin nicht erfasst.
Ballsport – Beste Sportwetten-Boni
Inhalt erstellt vom Team «Beste Sportwetten-Boni»
